Das eigene Auto winterfest machen

Winterreifen sind von der gesetzlichen Pflicht ausgenommen. Trotzdem sollten von Oktober bis April Winterreifen genutzt werden, die das M+S (Matsch und Schnee), eine Schneeflocke oder das Bergpiktogramm Zeichen tragen. Abgefahrene Winterreifen oder Reifen über 5 Jahre sollten nicht zum Einsatz kommen. Für die kalten Tage eignen sich Winterreifen und Ganzjahresreifen. Der Gesetzgeber schreibt eine Profiltiefe von 1,6 mm vor. Die Profiltiefe sollte wenigstens 4 mm betragen. In bergigen Arealen ist es lohnenswert, wenn sich Schneeketten im Inneren des Wagens befinden.

Foto: Joujou  / pixelio.de
Foto: Joujou / pixelio.de

Gründliche Reinigung der Windschutzscheibe sowie der Beleuchtungsanlage

Um das Frieren von Scheibenwaschwasser zu vermeiden, muss ein Zusatz durch Frostschutzmittel erfolgen. Angebotene Frostschutzkonzentrate bis zu einem Schutz von -60 Grad Celsius können stärker verdünnt werden. Üblicherweise reicht ein Mix von 2:1 (zwei Teile Wasser, ein Teil Frostschutz). Bei Konzentraten, die einem Schutz bis -30 Grad bieten, empfiehlt sich eine Mischung von 1:1. Der Motor benötigt ebenfalls Frostschutz. Eine rechtzeitige Kontrolle des Motorkühlwassers und eine Ergänzung ist im Bedarfsfall notwendig. In der dunklen Jahreszeit ist gute Sicht wichtig. Nicht umsonst heißt die Devise gesehen und gesehen werden. Sorgen Sie immer für gute Sicht und reinigen regelmäßig Windschutzscheiben, Scheinwerfer und Rücklichter. Vor dem Wintereinbruch sollte sich ein Eiskratzer im Auto befinden und die Türschlösser bestenfalls mit Grafitspray konservieren. Für die Schmierung von Türdichtungen eignen sich Silikon, Glyzerin, Hirschtalg oder Talkum. Im Falle einer Panne ist eine warme Decke im Auto unverzichtbar. Zudem sollten Sie den Wagen regelmäßig von Salz befreien.