Zypern: Zwei Kulturen – eine Geschichte

Wer Ferien in Zypern verbringt, der sollte sich auch einmal mit den Menschen und der Kultur der Insel befassen. Dies kann sehr sinnvoll sein, da man so besser versteht, was beide Seiten – die Muslime im Norden der Insel und die Katholiken im Süden der Insel bzw. in der Republik Zypern bewegt. 1974 fand die jüngere Geschichte der Insel ihren Anfang, als die türkische Armee den Nordteil von Zypern besetzte. Bis heute hat die Türkei dieses Stück Land ganz dicht an der Grenze Europas nicht zurückgegeben. In Nikosia herrscht nachdem Berlin 1989 davon erlöst wurde, immer noch die Trennung zwischen zwei Staaten – Süden und Norden (nicht Osten und Westen). In den Nordteil der Insel kann man mit dem Bus reisen oder von der Türkei aus mit dem Flugzeug.

Foto: qayyaq  / pixelio.de
Foto: qayyaq / pixelio.de

Kulturen verstehen

Für die meisten Menschen ist es aber nicht so leicht zu verstehen wie die Deutschen, was die Trennung in zwei Staaten bedeutet. Dabei bestehen zwischen den Menschen im Süden und im Norden der Insel doch einige Gemeinsamkeiten, die man nicht wegschweigen kann, auch wenn das einige gerne bestreiten. Die Menschen in beiden Teilen Zyperns sind zum Beispiel sehr gastfreundlich. Sie empfangen die Touristen aus aller Welt mit offenen Armen. Gegenüber Europäern ist man natürlich im Süden ein bisschen aufgeschlossener, als im Norden. Doch auch hier bestehen keine Berührungsängste. Die typisch südländische Lebensart findet man auch nur bei den Griechen im Süden vor. Am besten besucht man als Tourist in beiden Teilen Zyperns die Museen. Dort wird Geschichte erzählt und mit Exponaten belegt.