Von Palm Beach nach Fesdu (Malediven)

Auf den Malediven kann man noch so richtig die Natur genießen. Aus diesem Grund haben wir uns Malediven Ferien gebucht, die fernab vom Tourismus stattfinden. Wir wollten die Malediven so richtig kennenlernen und nicht in eine Touristenstadt kommen, die komplett zugebaut ist. Interessant fand ich, dass nur 20 % auf einer Insel auf den Malediven gebaut werden darf. 80% sind für die Natur gesichert und so hat man hier noch volle Wälder, eine dichte Vegetation und ziemlich viele Tiere. Da wir uns nicht nur auf einer Insel aufhalten wollten, haben wir jede Woche die Insel gewechselt. In der ersten Woche, die wir auf den Malediven gewesen sind, haben wir uns die Insel Palm Beach angeschaut. Palm Beach ist eine relativ große Insel mit langen Sandstränden und einer sehr dichten Vegetation. Auf Sandwegen kann man hier den Urwald erkunden und auch den ganzen Strand umrunden. Durch Palmen ist alles geschützt und so machen die Spaziergänge richtig Spaß. Knapp eine Stunde ist man unterwegs, wenn man einmal um die Insel herumgehen will und das haben wir auch mehrmals getan.

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Foto: MustangJoe / pixabay

Badesachen hatten wir immer dabei, sodass wir auch zwischendurch schwimmen gehen konnten, wenn uns zu warm geworden ist. Es gibt ein gemütliches, luxuriöses Ressort auf Palm Beach und ein Restaurant. Alles ist vergleichsweise günstig und so hatten wir hier wirklich viel Freude. In unserer zweiten Woche auf den Malediven waren wir auf der Insel Fesdu, die auch Feesdhoo von den Einheimischen genannt wird. Fesdu liegt im nördlichen Ari Atoll und ist rund 200 mal 150 Meter groß. Für uns war das natürlich eine Umstellung, denn Palm Beach war knapp 1900 Meter mal 300 Meter groß. Nun waren wir auf einer kleineren Insel und das hat sich auch gleich bemerkbar gemacht. Fesdu liegt rund 72 km vom Flughafen entfernt. Mit dem Flugzeug sind das rund 30 Minuten Flug. Man landet dann mit einem kleinen Wasserflugzeug direkt am Strand und wird von der Dame der Rezeption begrüßt. Es werden kalte Handtücher und ein Getränk gereicht, sodass man sich erst einmal an das warme Wetter gewöhnen kann. Ich fand beide Inseln sehr schön, aber auf Palm Beach kann man einfach mehr unternehmen, weil die Insel größer ist.