So versichert man ein Mietauto in den USA

Viele USA-Reisende, die das Land entdecken möchten, mieten sich ein Auto. Dieses kann an den großen nationalen Autovermietungen in einem Staat abgeholt und in einem anderen Staat abgegeben werden. Wichtig ist, dass man sich mit einer Autoversicherung gut versichert hat. Die Kosten dafür sollte man natürlich von vorneherein einkalkulieren. Und Versicherungen sind allgemein in den USA nicht günstig. Doch gerade als Urlauber sollte man schon auf der sicheren Seite sein, gerade weil man in den USA möglicherweise bei einem Unfall mit Sach- oder Personenschäden auch verklagt werden kann. Die Schadensforderungen sind in den USA sehr hoch. In den USA gilt zudem, dass der Mieter von einem Auto für die Schäden selbst verantwortlich ist. Dank der Möglichkeiten sich abzusichern, kann man dieses Risiko aber deutlich mindern.

Foto: Thorben Wengert  / pixelio.de
Foto: Thorben Wengert / pixelio.de


Zusatzversicherungen!

Nicht vergessen sollte man eine Extra-Versicherung gegen Diebstahl. Diese ist in den USA nicht im Standard-Paket enthalten. Wer eine derartige Versicherung abschließen möchte, der muss auf die Bezeichnung LDW achten bei den Zusatzversicherungen, die es so gibt. Die Höhe der Versicherungssumme und damit auch die Prämie richtet sich in den USA im Übrigen nach dem Verkehrswert des Autos. Das heißt ein 20 Jahre alter Dodge kostet nicht so viel Versicherung, wie ein nagelneuer VW. Zur Risikoeindämmung sollte man zudem auch eine CDW abschließen, eine reduzierte Haftung bzw. eine Haftungsbefreiung bei der Vollkasko. Ein Selbstbehalt kann auch vereinbart werden. Hierfür steht das Kürzel SCDW. Um die Deckungssummen für die Haftpflicht zu erhöhen kann man eine LIS abschließen. Hier gibt es drei Varianten: EP, ALI und SLI.