So teuer ist Mauritius gar nicht

Ferien in Mauritius müssen nicht teuer sein. Sogar Delfinschwimmen ist nicht teuer, sondern eher bezahlbar. Und auch ein Tagesausflug kostet nicht viel, auch wenn dann noch ein Tauchgang mitgebucht wird. Allerdings einen Haken gibt es: Der Flug ist recht teuer. Denn der dauert immerhin auch ca. 11 bis 12 Stunden. Wenn man die Insel erreicht, ist das Urlaubsbudget schon um gute 700 Euro geschrumpft. In der Nebensaison geht es natürlich ein bisschen günstiger. Doch der Gute-Laune-Macher ist eben das herrliche Wetter dort mit 24 bis 35 °C. Und dann ist da noch der Strand, die Sonne und das Meer. Man kann dort sogar Alkohol im Supermarkt kaufen. Allerdings will die Mauritius-Regierung keine Partyurlauber haben. Doch ein Bier am Strand ist durchaus gestattet. Das kostet im Übrigen umgerechnet aus dem Supermarkt rund 60 Cent.



Einst britische Kolonie

Heute ist Mauritius eine unabhängige Republik, war lange Zeit aber britische Kolonie. Allerdings hängt man auf der Insel doch noch sehr stark den alten britischen Gewohnheiten hinterher. Dies haben die indischstämmigen Hindus sich bis in die jüngste Generation bewahrt. Auf der Insel leben allerdings auch afrikanische und französische Christen und auch geistergläubige Chinesen – und das alles friedvoll nebeneinander. Man fühlt sich auf der Insel aber fast mehr in Asien, als in Afrika. Denn an jeder Straßenecke gibt es Snacks, die verkauft werden und die Küche der Insel ist stark afrikanisch, aber auch kreolisch, indisch und chinesisch geprägt und natürlich auch ein bisschen very britisch. Die Speisen in den einheimischen Restaurants sind auch sehr günstig.

Günstiger Nahverkehr

Der Nahverkehr auf der Insel ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber günstig. Denn wenn der Bus kommt, kommt er und wenn nicht, dann kommt er eben nicht oder später. Doch damit kommen gerade Touristen nicht klar, wenn sie etwas vorhaben. Daher sollte man eher zum Taxifahrer greifen. Der hat einen Tagessatz von umgerechnet 65 Euro. Doch man kommt recht gut durch den Verkehr und zu allen Sehenswürdigkeiten, die man sehen möchte. Der Taxifahrer fährt auch genau die Route, die man haben möchte. Und er kennt sich vor allem mit dem Linksverkehr aus.