Motorrad fahren im Ausland – aber nur unter Beachtung der dortigen Regeln!

Mit dem Motorrad durch ganz Europa fahren ist heute dank offener Grenzen kein Problem. Man wird an den Grenzen auch nur selten kontrolliert. Allerdings sollte im Vorfeld darauf geachtet werden, dass eine entsprechende Motorradversicherung vorhanden ist. Dies spielt vor allem dann eine Rolle, wenn es wirklich zu einem Crash kommt. Man muss nicht mal selbst schuld daran sein! Doch wer mit dem Motorrad durch Europa fährt, der muss natürlich auch noch viel mehr achten. Hierzu gehört vor allem, dass man sich an die jeweiligen Geschwindigkeiten hält. Die sind in Frankreich auf Autobahnen besonders kompliziert. Denn dort wird bei Nässe und Regen die Höchstgeschwindigkeit automatisch auf 110 km/h herabgesetzt. Ansonsten kann man mit 130 km/h bei freier Strecke über die französischen Autobahnen donnern. Da diese aber mautpflichtig sind und die Strecken privat betrieben werden, kann es sein, dass man schon mal ausgebremst wird auf offener Strecke und die Geldbörse zücken muss.

Foto: Thomas Max Müller  / pixelio.de
Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de


Achtung Promillegrenzen

Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, der sollte auch wissen in welchem Land er sich gerade befindet – trotz offener Grenzen – weil es hier auch um die Promillegrenze geht. Estland, Ungarn und Tschechien haben die 0,0 Promillegrenze! In Polen und Schweden gilt die Promillegrenze von 0,2! Und in Belgien, Österreich, Kroatien, Griechenland, Frankreich, Finnland und den meisten anderen europäischen Ländern, sind 0,5 Promille die Grenze, dass man als fahrtüchtig gilt. Wer einen Unfall baut oder einen Notruf absetzen möchte, wenn er nicht selbst betroffen ist, der kann in Europa aber die 112 wählen wie gewohnt.