Mit dem Motorrad im Ausland unterwegs

Europas offene Grenzen haben für viele Vorzüge. Ein Motorrad Trip in nahe Ausland ist kein Problem. Man sollte natürlich darauf achten, dass die Motorradversicherung entsprechend ausgelegt ist. Und wer in Europa mit dem Motorrad unterwegs ist, der sollte sich natürlich auch über die entsprechenden Vorschriften und die verkehrsrechtlichen Besonderheiten der europäischen Nachbarn informieren. In vielen Dingen ist Europa zwar zu bemängeln, doch eines hat man geschafft: Wer in Not gerät bzw. einen Unfall hat oder einen melden möchte, der kann dies unter der Nummer 112 tun. Denn auch im europäischen Ausland wird man dann zu Polizei bzw. Rettungsleitstelle durchgestellt. Wegen der unterschiedlichen geologischen Gegebenheiten etc. hat man allerdings für Europa noch keine Regelung für die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen gefunden. In Deutschland muss man nach wie vor sehr stark auf die Beschilderung achten, in anderen europäischen Ländern gelten Höchstgeschwindigkeiten auf Autobahnen.

Foto: magicpen  / pixelio.de
Foto: magicpen / pixelio.de

Achtung Bußgeld!

Bei Überschreitung der Geschwindigkeit, was mit dem Motorrad gleich mal passiert ist im Rausch der Geschwindigkeit, kassiert die jeweilige Polizei meist vor Ort für das Verkehrsdelikt ab. Dies gilt auch nicht nur für die Geschwindigkeit, sondern auch für die Promillegrenze. Wer mit dem Motorrad zum Beispiel in Estland unterwegs ist, der sollte darauf achten, dass er sich nur vollkommen nüchtern aufs Motorrad setzt. Denn hier liegt die Promillegrenze bei 0,0! Das ist natürlich auch zu bedenken wegen dem Restalkohol, wenn man die Nacht durchgemacht hat oder am Abend ordentlich becherte. Zurück zur Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen: Die wird im Nachbarland Frankreich automatisch bei Regen und Nässe von 130 km/h auf 110 km/h heruntergeschraubt.

Alkoholtester und Co.

Und auch Motorradfahrer müssen in Frankreich einen Alkoholtester mit sich führen. Grundsätzlich liegen die Strafen für die Überschreitung von Höchstgeschwindigkeiten im Ausland höher, als in Deutschland. Bezahlt man in Deutschland für eine Überschreitung von 20 km/h auf Autobahnen gerade einmal 35 Euro, sind es in der Schweiz umgerechnet 140 Euro und in Norwegen sogar 465 Euro. Dabei gilt: Auch wenn man es nicht gewusst hat, muss man die Strafe bezahlen. Und 465 Euro für 20 km/h zu schnell können schon ein großes Loch in die Urlaubskasse reißen.