Hochzeitsreise heute und einst

Heute werden Hochzeitsreisen wieder vermehrt unternommen. Und zwar auch in entfernt liegende Reiseziele. Diese dienen vorwiegend der Erholung von der stressigen Hochzeitsplanung und der Hochzeit selbst, aber auch dazu, dass sich ein Paar auch einmal so richtig außerhalb des Alltags wieder näher kommt. Heute ist es so, dass die meisten Paare schon zusammenleben und schon einen eigenen Hausstand haben, meist schon seit vielen Jahren. Denn viele Paare heiraten heute grundsätzlich erst nach einigen Jahren, nachdem sie auch sicher wissen, dass sie zusammenpassen. Die Hochzeitsreise wird dann auch schon mal mit Kindern angetreten, wobei möglichst eine Unterkunft gesucht werden sollte, bei der es auch Kinderanimation gibt, damit das Brautpaar auch ein bisschen Zeit für sich selbst hat auf der Hochzeitsreise.

Foto: berwis  / pixelio.de
Foto: berwis / pixelio.de

Klischees und Traditionen

Eine Hochzeitsreise wird in der Regel heute dann angetreten, wenn die Hochzeitsfeierlichkeiten beendet sind. Oftmals kostet die Hochzeit aber selbst so viel, dass sich ein Brautpaar nicht leisten kann hinterher auch noch einige Tage gemeinsam wegzufahren. In Filmen wird zwar immer wieder die Sache mit dem Überraschungsgeschenk zelebriert, doch letztlich ist dies meist kaum machbar bei den Einreisebestimmungen, die hier herrschen. Das heißt es müssen sowohl die nötigen Dokumente, wie auch in vielen Ländern bestimmte Impfungen vorhanden sein, dass man einreisen darf. Hier gehen Film und Realität dann schon ein wenig auseinander.

Reise zum Kinder machen

Die Hochzeitsreise hatte dabei früher den einzigen Sinn und Zweck, dass sich das Paar näher kennenlernen und auch gleich für Nachwuchs sorgen konnte. Heute ist es eher selten, dass 9 Monate nach der Geburt das erste gemeinsame Kind auf die Welt kommt. Es ist heute schon mehr oder weniger Zufall oder auch eine konkrete Planung, wobei Klima, Medikamente und andere Einflüsse durchaus die weibliche Periode beeinflussen können. Es sei denn eine Hochzeitsreise dauert 3 oder 4 Wochen. Dann wächst natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind gezeugt wird in den Flitterwochen. Früher war dies aber Sinn und Zweck der von den Eltern der Brautleute meist finanzierten Reise. Die Tradition einer Hochzeitsreise kennt man zudem auch nur im westlichen Kulturkreis. In Asien oder Afrika ist dies nicht so stark verbreitet.