Darauf sollte man bei einer Malediven Reise achten

Der Kontakt zu den Einheimischen auf den Malediven besteht für die meisten Touristen nur darin, dass sie am Flughafen ankommen und ihr Gepäck kontrolliert und ihr Pass einen Stempel bekommt. Die Bootsfahrten werden meist von ausländischen Arbeitern durchgeführt, die die Touristen dann auf die Resort-Inseln bringen. Und auch diese haben ein meist ausländisches Management. Nur das Zimmermädchen, der Kellner, der Kofferträger und der Gärtner sind meist Einheimische. Schon in den 1970er Jahren zu Beginn des Tourismus auf den Malediven hat die Regierung des Inselstaates dafür gesorgt, dass es Touristen- und Einheimischen-Inseln gibt. Ausflüge auf die Einheimischen-Inseln sind zwar inzwischen möglich, werden aber auch nicht von allen Touristen wahrgenommen. Das ist recht schade. Denn die Kultur der Malediver kennt kaum ein Tourist, der von seinem Urlaub in diesem Inselparadies zurückkommt.

Foto: A.Dreher  / pixelio.de
Foto: A.Dreher / pixelio.de

Trinkgeld und Speisen

Stark beeinflusst von der Staatsreligion der Malediven – dem Islam – sind auch die Speisen, die in den Resort-Küchen gekocht werden. Man isst auf den Malediven entsprechend kein Schweinefleisch, hält keine Schweine, schlachtet sie nicht und importiert auch kein Schweinefleisch. Touristen, die gerne Schweinefleisch essen, müssen darauf eben während des Urlaubs mal verzichten. Fisch und Huhn stehen stattdessen auf dem Speiseplan, meist serviert mit Reis. Doch auch internationale Gerichte wie Nudeln oder Pizza kann man in den Resort-Restaurants bekommen. Beim Trinkgeld sollte man in den Restaurants darauf achten, dass man stets 10 Prozent draufschlägt. Das gilt aber nur für einen Ausflug nach Malé. Denn die Speisen im Resort sind meist ja eh inklusive und schon mit Reisepreis bezahlt.