Autoversicherung in den USA für Meitwagen ist kein Schnäppchen

Die Autoversicherung in den USA unterscheidet sich ganz wesentlich von der in Deutschland. Beim Autoversicherung berechnen spielen dabei auch ganz andere Faktoren eine Rolle. Dies gilt natürlich auch, wenn man sich in den USA ein Mietauto nimmt. Denn dafür muss man auch eine separate Versicherung abschließen. Denn Schäden, die durch Eigen- oder Fremdverschulden am gemieteten Auto entstehen, sind dort nicht über den Mietpreis geschützt. Es ist daher ratsam die Versicherung schon direkt bei der Buchung oder auch dann vor Ort bei der Aushändigung des Fahrzeuges abzuschließen. In den USA ist die Mietwagen Vermietung so geregelt, dass der Mieter für alle Beschädigungen des Autos verantwortlich ist. Dies gilt auch bei Diebstahl! Und Diebstahl-Delikte gibt es in den USA sehr viele!

Foto: Benjamin Klack  / pixelio.de
Foto: Benjamin Klack / pixelio.de

Verkehrswert gleich Haftungshöhe

Wen wundert es eigentlich, wenn in den USA so viele alte Fahrzeuge herumfahren und der Verkauf von Neuwagen dort praktisch stagniert. Dies hat auch etwas mit der Regelung im Bezug auf die Versicherungshöhe zu tun. Denn in den USA gilt, dass der Verkehrswert von einem Fahrzeug der Höhe entspricht bis zu dem Wert man ein Fahrzeug versichern muss. Das heißt Verkehrswert ist gleich Versicherungshöhe bzw. Haftungssumme. Da sich kein Urlauber in den USA einen 20 Jahre alten Dodge mieten wird, ist es daher ratsam auch eine Risikoeindämmung durch CDW / LDW abzuschließen. Diese entspricht der deutsche Vollkasko und beinhaltet eine reduzierte Haftung bzw. eine Haftungsbefreiung nach CDW beim Anmieten von einem Auto. Hier kann auch ein Selbstbehalt (SCDW) gewählt werden und das Auto sollte auch gegen Diebstahl versichert sein, mit der Zusatzversicherung LDW.

Weitere Zusatzpakete

Einen noch höheren Schutz kann man durch die LIS (Erhöhung der Haftpflicht-Deckungssumme), die EP (Extended Protection, eine höhere Haftpflicht-Deckungssumme) erhalten. Hier gibt es noch zwei Varianten, ALI und SLI (Supplemental Liability Insurance). Diese Versicherungen können außer in Texas auch noch nach der Annahme von einem Mietwagen gebucht werden. Sinnvoll kann auch eine Insassenunfallversicherung sein. Denn im Gegensatz zu Deutschland, wo eine Insassenunfallversicherung nur recht selten beansprucht wird, hat diese auf Reisen durch die USA mit einem gemietete Auto einen großen Nutzen, wenn Insassen zu Schaden kommen bei einem Unfall und der Unfallgegner nicht zahlen kann.